Andere Wesen
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ANDERE WESEN
Kainskinder sind nicht die einzigen Geschöpfe die die Welt der Dunkelheit bevölkern und vielleicht nicht einmal die gefährlichsten. Wahrscheinlich gibt es sogar für alles, was man aus allerlei Volkssagen und Geschichten kennt, ein entsprechendes Pendant. Oder gab es zumindest. Sicher wurde die ein oder andere Wesensgattung ausgerottet oder verschwand auf andere Art und Weise. Nachfolgend werden einige der "bekannteren" Arten kurz umrissen. Nur wenige Kainiten haben außerhalb ihrer Art Kontakt mit anderen Wesen, denn viele sind nicht gerade gut auf Vampire und Menschen zu sprechen oder schlichtweg so selten und lokal, dass man vermutlich nie im Umfeld von Charlotte auf sie treffen wird.


Werwesen
Auch sie haben einen festen Platz im Franchise der großen Medienindustrie, allen voran ihre Vorreiter: Die Werwölfe. Ja, es gibt sie. Und nein sie pflegen keine gutmütige Konkurrenz zu den Vampiren. Im Gegenteil, nach allem was man hört oder erlebt treibt Sie ein grenzenloser Hass auf die Wesen der Nacht an. Selbst ein einzelner junger Werwolf ist oft in der Lage gleich mehrere Kainiten zu zerfetzen. Im Gegensatz zu Vampiren sind sie aber keine Einzelgänger sondern Rudelwesen. Das macht es für erstere natürlich noch viel "angenehmer" auf sie zu treffen. Das einzige in dem sich die beiden Gattungen gleichen ist, dass sie äußerlich wie normale Menschen erscheinen können.

Das ist einer der Gründe, warum sich Vampire vorwiegend in den Städten tummeln. Das Land und die Wildnis ist die Domäne der Werwölfe, oder Garou, wie sich selbst nennen. Und damit sind wir auch schon am Ende von dem, was der gemeine Vampir über sie weiß. Für die meisten Vampire sind sie blutrünstige, riesige Fellbestien mit seltsamen Kräften, die sich nach Belieben verwandeln, gerüchteweise  in irgendein obstruses Geisterreich verschwinden können und denen man am Klügsten aus dem Weg geht. Ist eine Konfrontation unvermeidlich sollte man sich alle Trümpfe auf der Hand sichern. Es mag den ein oder anderen seltenen Vampir geben, der ahnt oder vielleicht sogar weiß, dass hinter dem Offensichtlichen der Werwölfe mehr steckt. Aber diese gehen mit ihrem Wissen sicher nicht hausieren und halten sich erst Recht von diesen fern.

Denn für die Garou sind Vampire nur eine Randnotiz. Ein Ärgernis, ein Symptom und nicht die Ursache. Ihre wahren Feinde sind viel mächtiger, viel verschlagener und heimtückischer. Sie kämpfen seit Urzeiten einen Kampf, den sie mit zunehmender Urbanisierung und Globalisierung eigentlich nicht gewinnen können, haben Fehler gemacht und stehen sich teilweise selbst im Weg. Garou sind Raubtier, Mensch und Geistwesen zugleich und als solches weit mehr als nur die stumpfen Kampfmaschinen, als die sie gesehen werden. Doch ihre  Kultur und Gesellschaft, die aller Werwesen als solches, wird Außenseitern immer verschlossen bleiben.


Magier
Die meisten Sterblichen sind schlichtweg Beute, Werkzeug oder vieleicht noch Weggefährte für die Kinder Kains. Aber es gibt einige unter Ihnen, die trotz ihrer Sterblichkeit weit mehr sind. Sie haben viele Namen: Magier,  Hexen,  Schamanen und noch viele andere. Außerdem gibt es sie, wenn man die Menschheitsgeschichte betrachtet, ebenfalls schon seit Anbeginn deren Geschichtsschreibung.
Ihre Fähigkeit sind so rätselhaft wie sie unterschiedlich sind. Man kann sie zwar mit den Fähigkeiten diverser Blutmagien beschreiben, aber ihre Kenntnis über das Wesen der Magie, den Kosmos oder welchen vermeintlich esoterischen "Unsinn" auch immer geht vermutlich weit über die Fähigkeiten der erfahrenen Blutmagiers hinaus. Ihre Magick, oder echte Magie, kann die Wirklichkeit selbst verändern (was einen hohen Preis erfordern kann, aber davon wissen nur wenige Kainiten etwas).

Auch ihre Kultur oder Ordensstruktur ist den Kainiten größtenteils fremd, auch wenn es manche Vampire gibt, die einst aus ihren Reihen stammten (etwa der innere Zirkel der Tremere oder die viel älteren Nagaraja). Doch wie schon diese werden auch heutige Vampire feststellen, dass von der sterblichen Magie nichts mehr bleibt, wenn man sie mit dem Kuss in den Untod holt. Von daher ist man vielleicht gut beraten sich von diesen mächtigen Gestalten fern zu halten, die einen mit einem purem Gedanken in eine lodernde Feuersäule verwandeln könnten oder den Körper als ein tolles Reagenz ansehen. Schon mancher Vampir hielt während seiner psychischen Projektion den Astralkörper eines Magiers für leichte Beute und kehrte nie wieder zurück.

Neben diesen echten Magiern gibt es aber auch noch Menschen, die eine viel intuitivere Form von übernatürlichen Fähigkeit aufweisen. Im Vergleich zu echter Magie sind diese Fähigkeiten nicht viel mehr als Taschenspielertricks, aber es hebt sie zumindest aus der Masse der normalen Sterblichen heraus. Diese sogenannten "Heckenmagier" sind zwar häufiger aber immer noch eine seltener Anblick in der Masse der Menschheit. Zu ihnen zählen zum Beispiel eine Wahrsagerin, die tatsächlich Ahnungen hat oder wirklich hin und wieder mit Toten spricht und der Trickbetrüger, dessen Glück unendlich scheint. Solche Fähigkeiten sind oft dermaßen subtil ausgeprägt, dass viele bis zu ihrem Tod nicht einmal merken, dass sie sie besitzen.    


Todesalben, Gespenster,  Schatten oder Totengeister
Es gibt viele Namen für die Geister der Toten und sie alle sind mehr oder weniger zutreffend, denn vermutlich gibt es für jeden eine passende Klasse in den verwirrend aufgebauten Reichen der Toten. Zumal nicht einmal jeder Tote scheinbar zu einem von ihnen wird. es ist daher nicht verwunderlich, dass selbst erfahrene Nekromanten der Giovanni wohl weder eine vollständige Klassifizierung vornehmen oder eine exakte "Karte" der Totenreiche angeben könnten. Fakt ist, sie existieren und werden von manchen Nekromanten, Blutmagiern oder auch Sterblichen für ihre Zwecke benutzt. Ihre Fähigkeiten mögen nützlich sein, vor allem sind sie jedoch fremdartig und äußerst unterschiedlich.

Weiterhin ist  ihre Welt ist auf ihre Art und Weise genauso vielschichtig und komplex wie die Welt der Lebenden. Keine der beiden Seiten kann vermutlich die jeweils andere wirklich begreifen. Selbst der Untod hilft hierbei nur beschränkt. Nichtsdestotrotz sind Kainskinder vermutlich die Übernatürlichen, die aufgrund ihrer eigenen Art noch mit am Meisten mit den Totengeistern zu tun haben. Und sei es nur, weil ihr Lebensstil über die Jahre mehr unfreiwillige oder wütende Geister erschafft als alles andere.  



Geister
Die Reiche der Toten sind nicht die einzigen Geisterreiche aber vielleicht das bekannteste. Es gibt Natur- und Tiergeister, Geister von abstrakten Ideen, Traumgeister,  Verkörperungen, Geistwesen, Elementargeister... kurzum, es gibt deutlich mehr als der herkömmliche Kainit je wissen wird. Manche Thaumaturgen mögen vielleicht mit vereinzelten davon zu tun haben , aber wirkliche Kenntnis über sie oder deren Existenzebenen haben sie nicht. Die Garou dagegen wissen viel über diese Art der Geisterwelt, sind sogar ein Teil davon. Aber keiner von Ihnen wird sein Wissen je freiwillig mit einem Vampir teilen.


Weitere
Neben den oben beschriebenen gibt es noch eine bunte Anzahl anderer wie Mumien, Feenwesen, Besessene, Fomorer und noch viele mehr.  Allerdings haben die wenigsten Kainiten wenig Kontakt mit anderen Wesen und sind mit den Intrigen ihrer eigenen Spezies beschäftigt. Ein Einbringen allzu exotischer Wesenheiten als NPCs ist bitte mit dem Team abzusprechen.


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