Valeren
Salubri
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VALEREN
Salubri

Valeren ist eine alte Kriegerdisziplin, die unter den Salubri von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Angeblich nutzten die Krieger des Clans einst diese Kraft, um als edle Streiter der Kainiten zu kämpfen, doch die heutigen Salubrikrieger kennen den Unterschied zwischen einem ehrenvollen Kampf und einer Sprengfalle nicht mehr – sie nutzen die Disziplin für ihren gnadenlosen Rachefeldzug.

Ab der zweiten Stufe von Valeren wächst dem Krieger ein drittes Auge auf seiner Stirn, das sagenumwogene Auge des Saulot, dem Urvater des Clans. Keiner weiß genau, welchen Zweck dieses dritte Auge erfüllt, doch es öffnet sich sowohl bei den Fähigkeiten des Valeren, als auch bei Auspex.


1. Lebensgespür
Durch die Berührung einer Person kann der Salubri ihren körperlichen Zustand erfassen. Neben „einfachen“ Tatsachen, wie, ob das Ziel ein Mensch, Vampir oder sogar ein Ghoul ist, kann auch der ungefähr Gesundheitszustand, sein Blutvorrat und seine Nähe zum Tod erspürt werden. Mit einiger Anstrengungen und viel Erfahrung in Valeren sind sogar Verunreinigungen im Blutkreislauf zu erfassen, etwa eine lauernde Krankheit oder eine aufputschende Droge. Die Kraft kann auch auf den eigenen Körper angewandt werden, um etwa das schädliche Gift eines Assamiten rechtzeitig zu entdecken.


2. Betäubender Griff
Durch die simple Berührung kann der Vampir die Schmerzen eines Ziels lindern – nützlich für Salubri Antitribu, die ihren verwunderten Ghoul ein letztes Mal zur Höchstleistung anspornen wollen. Es ist auch möglich, einen Sterblichen mit diesem Griff in einen etwa 8 Stunden andauernden, erholsamen Schlaf zu versetzen. Zwar würden die meisten Sabbat einen Menschen eher töten als friedlich einzulullen … aber manchmal ist es klüger, einen schlafenden Wachposten zu hinterlassen als eine zerrissene Leiche. Leider wirkt diese Kraft nicht auf die toten Körper der Vampire.


3. Flammende Berührung
Ein glühendes Eisen das sich zischend in die Haut brennt, wäre wohl mit dem Schmerz vergleichbar, den diese furchtbare Disziplinsstufe hervorruft. Der Salubri muss sein Opfer wieder nur berühren, um es mit höllischen Qualen zu durchfluten. Der Schmerz hinterlässt keine körperlichen Schäden … was jedoch die seelischen angeht … nun ja. Vampire leiden an einer noch furchtbareren Wirkung dieser Stufe, den die flammenden Schmerzen verbrauchen ihren Blutvorrat in rasender Geschwindigkeit. Das Opfer verliert in der Regel doppelt so viel Blut, wie der Salubri in die Kraft investiert.


4. Rüstung aus Kains Zorn
Eine seltsame, nebelige Aura im tiefen blutrot umgibt den Salubri auf seinem Rachefeldzug. Diese „Rüstung“ schwächt tödliche Hiebe und Stoße ab, die so manchen Vampir von den Füßen hauen würden. Ihre Hauptfunktion ist es jedoch, dem Krieger einen kühlen Kopf zu verleihen: Mit der Rüstung ist er deutlich resistenter gegen Raserei während eines Kampfes, was auch in etwa ihrer Wirkungsdauer entspricht,


5. Samiels Rache
Der Salubri legt all seine übermenschliche Kraft, all seinen Hass und den Willen seiner Vorväter in einen einzigen, brachialen Hieb, der manchen Brujah vor Neid erblassen lassen würde. Sein drittes Auges öffnet sich in diesem Moment und erstrahlt in einem eisigen Blau. Keiner, ob Mensch oder Unsterblicher, kann diesem Hieb ausweichen: Parieren, Blocken oder auf ein Wunder hoffen ist alles was bleibt. Es ist als ob Samiel, der Erstgeborene der Krieger, den Streich selbst führen würde: Einige Salubri schließen sogar ihre normalen Augen und rufen die Namen weitere uralter Kriegerlegenden an. Der Hieb ist für den Krieger sehr anstrengend und kostet ihn viel Blut. Bevor er ein weiteres Mal ausgeführt werden kann, muss der Krieger erst einmal wieder seine Kräfte sammeln. Solange kann er jedoch wie gehabt angreifen. Der Hieb im Namen Samiels ist nur mit den blanken Fäusten oder einer Nahkampfwaffe möglich, nicht jedoch mit einer Fernwaffe.


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