Toreador
Auspex, Präsenz, Geschwindigkeit
#1
TOREADOR
Wenn du schon lange tot bist, werde ich noch immer jung, schön und von allen bewundert sein, deren Leben ich berühre."




Folge dem Duft der Blumen, dem Glanz der Laufstege und dem Prestige der Kunstgalerien, und du findest die Toreador. So denkt man oft über die Rosen und nicht selten hat man damit recht. Aber Clan Toreador kann sich für vieles begeistern, hat die Menschheit doch in ihrer langen Geschichte unglaublich viele Wege gefunden, sich durch Kunst und Schönheit auszudrücken. Die Toreador suchen genau dies: Schönheit, Kunst, Emotion, den Puls der Zeit, die Faszination der Sterblichkeit. Mehr als jeder andere Clan bleiben sie "up-to-date" oder versuchen sogar, den Geschmack der jeweiligen Gegenwart zu beeinflussen, wenn auch nur mit mäßigem Erfolg.

Ihr schwärmerisches Treiben in der Masse der Menschen, vor allem aber der Highsociety, macht sie zu sozialen Jägern der Extraklasse. Statt mit dem Schwert oder der Faust kämpft sich ein Toreador mit einem Lächeln, einem Kompliment oder einem beiläufigen Stirnrunzeln durch die Nächte. Man mag von ihrer Affinität zur Sterblichkeit und ihrem Hang zur Extravaganz halten was man mag, doch unterschätzen sollte man ihre Fähigkeiten zur Manipulation oder zur Bewegung der Massen nicht. Sie wissen welche Knöpfe sie drücken müssen.

Wenn sie es darauf anlegen, können sie menschliche Existenzen wie kleine Kinder Insekten zertreten und den Ruf eines Vampirs alleine mit der Verbreitung von Gerüchten, ohne auch nur einen Finger zu krümmen, vernichten. Und wehe dem, der an einen Toreador gerät, der den Fechtkampf zu seiner unsterblichen Passion gemacht hat.


Disziplinen
Auspex, Präsenz, Geschwindigkeit



Organisation
Cliquen von Toreador, die einen ähnlichen Geschmack und Umgang pflegen oder zumindest wissen, was sie gemeinsam verabscheuen sind die häufigste Art regionaler Organisation. Der Konkurrenzdruck sich zu beweisen ist oftmals hoch und erdrückend: Das reicht von der Präsentation großartiger Kunstwerke, der ausgefallenen Wahl der Abendbekleidung bis hin zur Ausstattung der Zuflucht. Ein Toreador, der etwas auf sich hält, investiert viel in seine Zuflucht. Und nur ein stilloser Banause würde es auch nur in Betracht ziehen, eine gemeinschaftliche Zuflucht zu beziehen.


Nachkommen
Ein frisch erschaffener Toreador entstammt manchmal auch der  gehobenen Klasse. Oft sind sie aber vor allem auf irgendeine Art künstlerisch begabt oder sehr gutaussehend – nicht selten beides zugleich. Der Clan der Rose gibt sein Blut meist weiter, um eine sterbliche Liebe ewig ans Unleben zu fesseln, das Talent eines Künstlers für die Ewigkeit zu bewahren, oder aus anderen Gründen, die nur dem sentimentalen Verlangen der Toreador entspringen können. So manches Kind wird von seinem Erschaffer zurückgelassen, wenn dieser sich zu langweilen beginnt.


Schwäche
Wahre Schönheit und Kunst sind ein Fluch für jene, die sie zu schätzen wissen. So auch für die Toreador. Ihre Sucht nach dem Aufregenden, dem Perfekten, dem Herausragenden oder auch nur dem Neuen... sie lässt sie vollkommen erstarren, wenn sie es erst einmal finden. Egal ob es nun ein Gemälde ist, ein talentierter Künstler, eine bewegende Komposition oder etwas so einfaches wie das perfekte Licht für gerade dieses kleine Parkstückchen - der Toreador muss es ansehen, anfassen, greifen, besitzen, jede Nuance in sich aufsaugen. Die Welt um sie herum – ein politischer Coup vielleicht, der Rivale mit dem Dolch in der Hand oder die aufgehende Sonne - wird völlig unwichtig...



TOREADOR ANTITRIBU




Im Sabbat blüht die Natur vieler verdrehter Toreador so richtig auf... allerdings in eine inhuman perverse Richtung. Umgeben von Gewalt, Blut und Tod entwickeln diese Toreador Antitribu selbst ein Verlangen nach dem Leiden Anderer und Grausamkeit. Der Schmerz, selbst eines guten Freundes, eigenen Kindes oder sogar des jeweiligen Toreadors selbst, kann sie ebenso entzücken wie ein bezauberndes Musikstück. Die Farbgebung des fließenden Blutes. Die Klaviatur der Schreie eines Folteropfers. Nicht selten greifen sie daher im Fortschreiten ihres Unlebens selbst zum Messer oder zur Nadel.


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